Unsere Geschichte

Aus Liebe zur Demokratie: Seit 2003 stehen die Zebras für unkonventionelles Denken, Mut und Offenheit.

Unsere Geschichte

Als sich die Zebralog-Gründer kennen lernten, gab es den Begriff "Online-Dialog" noch nicht. Ende der neunziger Jahre wurde bereits viel über das Internet gesprochen, man verschickte E-Mails, die New Economy kam auf und ging unter. Aber das Internet war da und es blieb.
Matthias Trénel erforschte am Wissenschaftszentrum Berlin Erfolgsfaktoren diskursiver Verfahren im Internet. Oliver Märker arbeitete beim GMD Forschungszentrum für Informationstechnik (dem heutigen Fraunhofer Institut IAIS) in  Forschungsprojekten zur Entwicklung von Software zur Argumentationsunterstützung. Hans Hagedorn arbeitete als Moderator von gesellschaftlichen Diskursen für die Hammerbacher Beratungsgesellschaft.
 

Gründergeist in der Luft
Als sich die Drei bei einem Workshop 1999 kennen lernten lag Gründergeist in der Luft. Die Ideen sprudelten und von Stadtplanung über Psychologie und IT wurden Visionen von kollaborativen Prozessen in Politik, Internet und Gesellschaft entwickelt. Kurze Zeit später bot sich eine Gelegenheit, die Ideen in echtes Handeln umzusetzen: Die Stadt Esslingen benötigte eine Antwort auf eine online sehr aktive Bürgerinitiative und das Team überraschte die Verantwortlichen mit dem Konzept für einen stadtweiten Online-Dialog. Getragen von dieser erfolgreichen Umsetzung erfolgten zahlreiche Publikationen, um den Ansatz in Deutschland zu etablieren.
Dadurch aufmerksam geworden, bat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin das Team eine interaktive Bürgerbeteiligung zur Neugestaltung des Alexanderplatzes durchzuführen. Zu diesem Zeitpunkt stieß Daniela Riedel zum Team, die inzwischen mit Hans Hagedorn beim Internet StartUp City&Bits arbeitete.
 

Erfahrene Gestalter der digitalen Gesellschaft
2003 gründete das vergrößerte Team den Zebralog e.V., der weitere Aufträge der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin und anderer Städte, Staatskanzleien und Bundesministerien erfolgreich umsetzte. Forschungsinstitute beauftragten Studien zum Thema ePartizipation.
Als das Team 2007 begann den Verein Zebralog in eine Unternehmensstruktur zu überführen, waren sie bereits Pioniere der ePartizipation und der Begriff "Online-Dialog" in aller Munde. Bis heute gestalten sie die digitale Gesellschaft.
Doch mit der Zeit wuchs Zebra-Herde an. Auch die Methoden, Konzepte und Instrumente der ePartizipation haben wir in diskursiven und kreativen Runden weiterentwickelt und an die Themen der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik angepasst. Mittlerweile können wir stolz behaupten, die ersten gewesen zu sein in Deutschland, die für viele Anwendungsbereiche erstmals Konzepte für Online-Dialoge entwickelt und erfolgreich umgesetzt und Standards gesetzt zu haben, an denen sich sehr viele Nachfolgeprojekte orientieren. So haben wir als erste gezeigt, wie man Bürgerhaushalte auch mit sehr großen Teilnehmerzahlen online durchführen kann.
 

Der Crossmedialität verpflichtet
2011 haben wir das Jahrzehnt der ePartizipation ausgerufen. Das Gespür der Zebras war genau richtig: der Markt entwickelte sich rasant. Bürgerbeteiligung ist ein wichtiges, wenn nicht sogar *das* zentrale Thema, um Politik zu legitimieren und zu verbessern.
Inzwischen sind mir auch mehr als nur der klassische ePartizipations-Dienstleister: Als routinierte, unzähmbare Agentur sind wir zugleich Softwareschmiede, Kreativwerkstatt, Moderations-Institut und die erste Adresse, wenn Ihre Partizipationsverfahren in die Öffentlichkeit kommen sollen. Wir fühlen uns der Crossmedialität, den medienübergreifenden Dialogen verpflichtet. Gerade deshalb bewegen wir uns auch weiterhin in einem Raum zwischen innovativen Experimenten und standardisierten Verfahren. Wir sind selbst gespannt, wie es weitergehen wird. Aus Liebe zur Demokratie.